B2B-Plattform für den Autoteile-Großhandel: Wenn an der Teile-Theke jede Sekunde zählt
Eine B2B-Plattform für den Autoteile-Großhandel muss weit mehr können als Bestellungen entgegennehmen. Sie verknüpft Hunderttausende Artikel mit OE-Nummern, Vergleichsnummern und Fahrzeugzuordnung, zeigt jeder Werkstatt ihre eigenen Konditionen und lässt im Lager per Barcode scannen. Selldi bündelt B2B-Shop, B2C-Shop, Außendienst-CRM, Marktplatz-Kanäle und einen AI Email Reader in einem System und bindet Ihr ERP per API an, damit Bestand, Preise und Bestellungen überall gleich sind.
Es ist 6:47 Uhr, der Tresen ist noch dunkel, nur die Kaffeemaschine läuft. Dann klingelt das Telefon. Eine freie Werkstatt zwei Straßen weiter hat einen Passat auf der Hebebühne, Bremssattel hinten links fest, der Kunde will sein Auto bis zehn zurück. Der Monteur liest eine OE-Nummer vom alten Teil ab, halb verölt, halb unleserlich. Und jetzt entscheidet sich, ob Sie das Teil in dreißig Sekunden finden oder ob der Anruf zur Konkurrenz weiterwandert.
Genau in dieser halben Minute liegt das ganze Geschäft eines Teilegroßhandels. Nicht im Katalog, nicht im schönen Bild vom Bremssattel, sondern in der Frage: Habe ich das passende Teil für genau dieses Fahrzeug, ist es auf Lager, und weiß der Kunde sofort, was es ihn kostet? Eine B2B-Plattform für den Autoteile-Handel wird an dieser Szene gemessen, an nichts anderem.
Warum der Teilehandel ein Sonderfall ist
Wer den Handel mit Schrauben oder Büromaterial im Kopf hat, unterschätzt den Autoteile-Handel gnadenlos. Hier reden wir nicht über ein paar tausend Artikel, sondern über Hunderttausende bis Millionen, jeder mit einer Herstellernummer, meist mehreren Vergleichsnummern verschiedener Marken, einer EAN und einer Liste von Fahrzeugen, auf die er passt. Ein Bremsbelagsatz kann für vierzig Modelle zugelassen sein, und derselbe Motor steckt unter drei verschiedenen Markenlogos. Ohne Struktur wird daraus Chaos.
- OE- und OEM-Nummern plus Vergleichsnummern der Zubehörhersteller, alle als Suchweg zum selben Artikel
- Fahrzeugzuordnung nach Marke, Modell, Baujahr und Motorcode, damit nur passende Teile erscheinen
- riesige Artikelzahlen, die trotzdem schnell durchsuchbar bleiben, auch bei Tippfehlern und Leerzeichen in der Nummer
- Hersteller- und EAN-Nummern für eindeutiges Scannen im Lager
- kundenindividuelle Preise, weil jede Werkstatt ihre eigene Staffel hat
Die richtige Nummer finden, bevor der Kunde auflegt
Die wichtigste Funktion ist die unscheinbarste: die Suche. In Selldi tippt Ihr Mitarbeiter am Tresen die OE-Nummer, die Vergleichsnummer oder die EAN ein, ob mit oder ohne Bindestrich, und landet beim selben Artikel. Wer statt der Nummer nur das Fahrzeug hat, filtert über die Fahrzeugzuordnung bis zum passenden Teil. Das ist kein nettes Extra, das ist der Unterschied zwischen einem verkauften Bremssattel und einem verlorenen Anruf.
Und weil dieselbe Suche auch im Kundenportal läuft, findet die Werkstatt ihr Teil nachts um elf selbst, wenn bei Ihnen längst niemand mehr am Tresen steht. Der Bestand, den sie sieht, ist Ihr echter Bestand, weil die Plattform ihn direkt aus Ihrem ERP zieht und nicht aus einer Tabelle von vorgestern.
Jede Werkstatt hat ihren eigenen Preis
Im Teilehandel gibt es keinen Listenpreis, den alle zahlen. Die große Vertragswerkstatt bekommt andere Konditionen als der Ein-Mann-Betrieb, und beide sollen genau das sehen, was für sie gilt, sobald sie eingeloggt sind. Selldi zeigt jedem Kunden seine eigene Preisstaffel, sein Zahlungsziel und sein Kreditlimit. Der Monteur sieht seinen Nettopreis, bestellt auf Rechnung mit dem hinterlegten Ziel, und niemand muss für jede Anfrage im Kopf rechnen. Für größere Positionen, etwa einen kompletten Satz Fahrwerksteile, stellt der Kunde eine Anfrage (RFQ), und Sie antworten mit einem verbindlichen Angebot, ohne den Umweg über Telefon und Zettel.
Im Lager zählt der Scanner, nicht die Maus
Zwischen Regal und Rechnung entscheidet Tempo. Ihre Lagermitarbeiter kommissionieren mit dem Barcode-Scanner am Smartphone: EAN scannen, Menge bestätigen, fertig. Kein Abtippen langer Nummern, kein Vergreifen beim fast identischen Nachbau. Wird ein Teil eingelagert oder ein Wareneingang gebucht, läuft derselbe Weg rückwärts. Der Bestand, den die Werkstatt online sieht, stimmt, weil er im selben Takt aktualisiert wird, in dem sich das Regal leert.
Nachbestellen, ohne nachzudenken
Ein Großteil des Umsatzes im Teilehandel ist reine Wiederholung. Dieselbe Werkstatt braucht jede Woche Ölfilter, Bremsflüssigkeit und Wischerblätter in denselben Größen. Selldi macht daraus zwei Klicks: aus Schnell-Bestelllisten, in denen der Kunde seine Stammartikel per Nummer oder Scan füllt, und aus wiederkehrenden Bestellungen, die im festen Rhythmus vorbereitet werden. Was früher ein Anruf und eine handgeschriebene Liste war, wird zu einem bestätigten Warenkorb.
- Schnell-Bestelllisten, per OE-Nummer, EAN oder Scan in Sekunden gefüllt
- wiederkehrende Bestellungen für Verschleißteile im festen Takt
- Bestellung auf Rechnung mit dem hinterlegten Zahlungsziel jedes Kunden
- RFQ für Sonderpositionen und größere Sätze, verbindlich beantwortet
- vollständige Bestellhistorie als Vorlage für die nächste Order
Bestellungen kommen selten sauber herein
Die Realität ist unordentlich. Die eine Werkstatt schickt eine E-Mail mit fünf Zeilen Fließtext, die nächste ein abfotografiertes Blatt, die dritte eine Excel-Liste aus ihrem eigenen System. Bisher tippt das jemand von Hand ab, und genau dort entstehen die teuren Fehler, ein Bremssattel links statt rechts. Der AI Email Reader von Selldi liest diese E-Mails, PDFs und Excel-Dateien, erkennt Artikelnummern und Mengen, gleicht sie gegen Ihren Katalog ab und legt die Bestellung ins ERP, zur Kontrolle vor der Freigabe. Ihr Team prüft, statt abzutippen.
Über die Grenze verkaufen
Autoteile kennen keine Landesgrenze. Ein Ölfilter, der in Deutschland passt, passt auch in Polen, Tschechien oder Italien, und der Markt dort ist oft größer als der vor der eigenen Haustür. Selldi arbeitet mehrsprachig und mit mehreren Währungen, sodass eine Werkstatt in Frankreich Ihren Shop auf Französisch sieht und in ihrer Landeswährung bestellt, während ein Kunde in Skandinavien seine eigene Sprache und Währung bekommt. Für den grenzüberschreitenden Handel innerhalb der EU ist das der Unterschied zwischen einem regionalen Anbieter und einem europäischen.
Und die Selbermacher?
Nicht jeder Kunde ist eine Werkstatt. Der Hobbyschrauber, der samstags die Bremsen seines eigenen Wagens macht, will einfach kaufen, ohne Kundennummer und Rahmenvertrag. Dafür läuft parallel zum B2B-Geschäft ein B2C-Shop auf demselben System, mit denselben Artikeln, demselben Bestand und Bruttopreisen inklusive Steuer. Sie pflegen einen Katalog, nicht zwei, und verkaufen an beide Welten, ohne dass sich Bestände widersprechen.
Wann Selldi nicht passt
Ehrlich bleibt ehrlich. Wenn Sie ein reiner Werkstattbetrieb sind, der Teile nur einbaut und nicht weiterverkauft, brauchen Sie keine Handelsplattform, sondern eine Werkstattsoftware. Besteht Ihr Sortiment aus wenigen Dutzend Artikeln und zahlen alle Kunden denselben Preis, ist Selldi überdimensioniert, dann genügt ein einfacher Verkaufskanal. Und wenn Sie noch keinen sauberen Artikelstamm haben, keine Nummern, keine Fahrzeugzuordnung, dann steht erst diese Grundarbeit an, bevor eine Plattform sie überhaupt sinnvoll nutzen kann. Selldi entfaltet seinen Wert dort, wo viele Artikel, viele Fahrzeuge und viele Kunden mit unterschiedlichen Konditionen zusammenkommen, kurz: im echten Teilegroßhandel.
Ein System statt fünf
Der eigentliche Gewinn liegt nicht in einer einzelnen Funktion, sondern darin, dass alles denselben Kern teilt. B2B-Shop, B2C-Shop, das Außendienst-CRM Ihrer Verkäufer, die Marktplatz- und Kanalsteuerung im CENTER und der AI Email Reader arbeiten auf einem Bestand, einem Artikelstamm, einer Kundenbasis. Ihr ERP hängt per API daran, ob SAP, Microsoft Dynamics oder NetSuite. So braucht der Anruf um 6:47 Uhr keine fünf Programme mehr, sondern eine Suche, eine Nummer, ein Ja. Und der Passat ist bis zehn wieder auf der Straße.
Häufige Fragen
Kann ich in Selldi nach OE- und Vergleichsnummern gleichzeitig suchen?
Ja. Die Suche führt OE-Nummer, OEM-Nummer, Vergleichsnummern der Zubehörhersteller und EAN auf denselben Artikel zusammen, mit oder ohne Bindestrich und Leerzeichen. Wer statt einer Nummer nur das Fahrzeug kennt, filtert über die Fahrzeugzuordnung nach Marke, Modell, Baujahr und Motorcode.
Sieht jede Werkstatt ihre eigenen Preise?
Ja. Nach dem Login zeigt Selldi jedem Kunden seine individuelle Preisstaffel, sein Zahlungsziel und sein Kreditlimit. Für Sonderpositionen kann die Werkstatt eine Anfrage (RFQ) stellen, die Sie mit einem verbindlichen Angebot beantworten.
Wie kommen unstrukturierte Bestellungen per E-Mail ins System?
Der AI Email Reader liest E-Mails, PDFs und Excel-Dateien, erkennt Artikelnummern und Mengen, gleicht sie gegen Ihren Katalog ab und legt die Bestellung zur Prüfung ins ERP. Ihr Team kontrolliert und gibt frei, statt jede Zeile von Hand abzutippen.
Unterstützt Selldi den Verkauf ins EU-Ausland?
Ja. Selldi ist mehrsprachig und arbeitet mit mehreren Währungen, sodass Kunden in anderen EU-Ländern Ihren Shop in ihrer Sprache und Währung nutzen. So verkaufen Sie grenzüberschreitend, ohne für jedes Land ein eigenes System aufzubauen.
Kann ich B2B und B2C mit einem Katalog betreiben?
Ja. B2B-Shop und B2C-Shop laufen auf demselben System, mit demselben Artikelstamm und Bestand. Werkstätten sehen Nettopreise und Konditionen, Selbermacher Bruttopreise inklusive Steuer, ohne dass Sie zwei Kataloge pflegen müssen.