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B2B- und B2C-Plattform für den Haustechnik-Großhandel (Heizung, Lüftung, Klima)

Haustechnik- und HLK-Ware im Lager mit B2B-Bestellbildschirm

Selldi ist eine All-in-one-Plattform für Haustechnik-Großhändler (Heizung, Lüftung, Klima): ein B2B-Shop mit kundenindividuellen Preisen pro Installateur, Zahlungszielen, Schnell-Bestelllisten und wiederkehrenden Bestellungen, dazu Projektangebote (RFQ) für die Auslegung ganzer Wärmepumpen- und Kesselanlagen, technische Parameter und Kompatibilitätsregeln für Multisplit-Sets und Pumpengruppen, ein B2C-Shop, ein Außendienst-CRM, den AI Email Reader (Bestellungen aus E-Mail, PDF und Excel) und die Anbindung an jedes ERP per API (SAP, Microsoft Dynamics, NetSuite). Multi-Currency, acht Sprachen, grenzüberschreitend in der EU.

Es ist 6:40 Uhr, und Herr Brenner sitzt noch im Transporter, bevor die erste Baustelle aufmacht. Er legt für ein Einfamilienhaus eine Luft-Wasser-Wärmepumpe aus: rund 8 kW Heizleistung, Kältemittel R290, dazu einen Pufferspeicher, die passende Pumpengruppe und einen Heizstab für die Spitzenlast. Früher hätte er jetzt seinen Großhändler angerufen, die Teileliste durchtelefoniert und gehofft, dass die Komponenten zueinander passen. Heute öffnet er die Bestellplattform auf dem Tablet, sieht seine ausgehandelten Konditionen, prüft in zwei Minuten die Verfügbarkeit und schickt die komplette Auslegung als Anfrage an seinen Ansprechpartner. Um 7:15 Uhr fährt er los. Genau diesen Ablauf baut Selldi für Haustechnik-Großhändler.

Warum der Haustechnik-Großhandel eigene Regeln hat

Wer mit Heizung, Lüftung und Klima handelt, verkauft keine austauschbaren Kisten. Eine Wärmepumpe ist ein System aus Außeneinheit, Hydraulikmodul, Speicher, Regelung und Zubehör, und jedes Teil hat technische Parameter, die stimmen müssen: Heiz- und Kühlleistung, Effizienz, das EU-Energielabel nach ErP-Richtlinie, das Kältemittel, der Schallpegel. Ein Multisplit-Set läuft nur, wenn Außengerät und Innengeräte zusammenpassen. Ein Kessel braucht die richtige Pumpengruppe und den passenden Speicher. Ein gewöhnlicher Warenkorb, der Artikel nur nach Preis und Bild sortiert, hilft dem Installateur hier nicht, er verkauft ihm im Zweifel eine Anlage, die auf der Baustelle nicht zusammenspielt.

Jeder Installateur sieht seinen eigenen Preis

Im Fachhandwerk zählt die Beziehung. Der große SHK-Betrieb, der jede Woche mehrere Wärmepumpen abnimmt, arbeitet nicht zu denselben Konditionen wie der Ein-Mann-Betrieb, der zweimal im Monat bestellt. In Selldi sieht jeder angemeldete Kunde genau seine ausgehandelten Konditionen, seine Staffelpreise, sein Zahlungsziel und sein Kreditlimit, ohne dass Ihr Innendienst für jede Anfrage ein Angebot von Hand tippt. Was der Installateur auf dem Bildschirm sieht, ist auch das, was später auf der Rechnung steht.

Projektangebote statt Einzelteil-Ping-Pong (RFQ)

Die spannendsten Aufträge im HLK-Geschäft sind selten einzelne Artikel, sondern ganze Anlagen. Der Installateur braucht ein Angebot für „Wärmepumpe 8 kW plus Speicher plus Pumpengruppe plus Montagematerial“, und er braucht es zügig, weil sein eigener Bauherr wartet. Mit der Angebotsanfrage (RFQ) stellt er die komplette Auslegung als Liste zusammen und schickt sie an seinen Ansprechpartner. Ihr Innendienst prüft die Konfiguration, ergänzt Projektkonditionen und schickt ein verbindliches Angebot zurück, alles im selben System und mit vollständiger Historie. Kein Angebot verschwindet mehr irgendwo in einem Postfach.

Kompatibilität und Technik, die der Kunde versteht

Weil Haustechnik von Parametern lebt, gehören diese Parameter in den Shop, nicht in eine PDF-Wüste. Der Installateur filtert nach Heizleistung, nach Kältemittel, nach Energieeffizienzklasse, nach Anschlussmaß. Passendes Zubehör und Komponenten stehen direkt am Produkt, damit er die Pumpengruppe zum Kessel findet, ohne den halben Katalog durchzublättern. Datenblätter und das ErP-Label liegen als Download bereit. So wird aus dem Bestellvorgang eine kleine Auslegungshilfe, und die Zahl der Fehlbestellungen und Retouren sinkt spürbar.

Heizsaison, Kühlsaison und die Spitzen dazwischen

Der Haustechnik-Handel atmet im Jahresrhythmus. Im Herbst reißen sich alle um Wärmepumpen und Kessel, im Frühsommer um Klimageräte und Split-Sets. Diese Spitzen bringen zwei Probleme mit sich: Ihr Team ertrinkt in Anfragen, und die gefragten Artikel werden knapp. Ein B2B-Shop, der rund um die Uhr Bestellungen aufnimmt, nimmt Druck aus dem Telefon. Wiederkehrende Bestellungen und gespeicherte Bestelllisten helfen den Betrieben, ihr Standard-Montagematerial mit einem Klick nachzuordern, statt in der Hochsaison jede Rohrschelle einzeln zu suchen.

Schnelle Nachbestellung im Servicealltag

Ein großer Teil des Umsatzes im HLK-Handel ist Wiederholung: Dichtungen, Ventile, Fühler, Filter, Kältemittel, Ersatzteile für die Wartung. Der Monteur weiß genau, was er braucht, er will es nur schnell haben. Schnell-Bestelllisten, die Bestellung per Artikelnummer und die Wiederholung der letzten Bestellung machen aus einem Fünf-Minuten-Anruf einen Zehn-Sekunden-Klick. Das ist unspektakulär, aber genau dieser Wiederholungsumsatz trägt Ihre Zahlen durch das ganze Jahr.

Der zweite Kanal: B2C ohne zweites System

Nicht jeder Kunde ist ein Fachbetrieb. Der Hausbesitzer, der einen Ersatzfilter, einen Raumthermostat oder ein Wartungsset sucht, findet über den B2C-Shop denselben Bestand, dieselben Produktdaten und dasselbe Lager. Sie pflegen die Artikel einmal, verkaufen an Installateure und an Endkunden und behalten beide Kanäle in einer Oberfläche. Kein doppelter Pflegeaufwand, keine widersprüchlichen Bestände zwischen zwei Systemen.

Bestellungen aus E-Mail, PDF und Excel

Trotz aller Portale kommt ein Teil der Bestellungen weiter per E-Mail, als PDF-Bestellschein oder Excel-Liste, oft mit den hauseigenen Artikelnummern des Kunden. Der AI Email Reader liest diese Bestellungen aus, ordnet die Positionen Ihren Artikeln zu und legt sie als Entwurf im System an, den Ihr Team nur noch prüft und bestätigt. So landet auch die Bestellung des Betriebs, der partout bei der E-Mail bleibt, sauber im Ablauf, statt Zeile für Zeile von Hand abgetippt zu werden.

Über die Grenze verkaufen

Wärmepumpen kennen keine Ländergrenze. Wenn Sie an Betriebe in Österreich, den Niederlanden oder Frankreich liefern, brauchen Sie mehrere Sprachen, mehrere Währungen und Preise, die pro Markt stimmen. Selldi bringt acht Sprachen und Multi-Currency mit, sodass der Shop dem ausländischen Installateur in seiner Sprache und Währung erscheint, ohne dass Sie eine zweite Plattform aufsetzen und pflegen.

Und das ERP bleibt die Wahrheit

Nichts davon ersetzt Ihre Warenwirtschaft, es füttert sie. Selldi bindet sich per API an jedes ERP an, ob SAP, Microsoft Dynamics oder NetSuite. Bestände, Preise, Kundenstammdaten und Belege bleiben dort, wo Buchhaltung und Logistik sie ohnehin führen. Die Plattform ist die Verkaufsschicht davor, kein zweites, konkurrierendes System, das Sie parallel pflegen müssten.

Wann Selldi nicht passt

Bleiben wir ehrlich. Wenn Sie im Jahr nur eine Handvoll Großkunden bedienen, die alles telefonisch klären, und keinen digitalen Kanal wollen, ist eine Plattform Überinvestition, ein gepflegter Katalog und gute Telefonarbeit reichen dann. Wenn Ihr Sortiment aus wenigen Standardartikeln ohne technische Auslegung besteht, nutzen Sie die HLK-spezifischen Stärken kaum aus. Und wenn Ihr ERP keine offene Schnittstelle hat und auch keine bekommen soll, wird jede Anbindung zäh, das sollten Sie vorher klären, nicht danach. Selldi lohnt sich dort, wo viele Betriebe regelmäßig ein technisches, saisonal schwankendes Sortiment bestellen und Ihr Innendienst am Telefon und im Angebotswesen an die Grenze kommt.

Der Weg dahin muss kein Sprung ins Ungewisse sein. Sehen Sie sich die Plattform in einer Demo an, spielen Sie einen echten Auslegungsfall durch, vom Multisplit-Set bis zur Wärmepumpe mit Speicher, und entscheiden Sie danach, ob der Morgen von Herrn Brenner um 6:40 Uhr auch zu Ihren Kunden passt.

Häufige Fragen

Kann Selldi die Kompatibilität von Wärmepumpen- und Kesselkomponenten abbilden?

Ja. Produkte lassen sich nach technischen Parametern filtern (Heizleistung, Kältemittel, Energieeffizienzklasse, Anschlussmaß), und passendes Zubehör wie Speicher oder Pumpengruppen wird direkt am Produkt angezeigt. So findet der Installateur die zueinander passenden Komponenten, statt sie im Katalog zusammenzusuchen. Datenblätter und das ErP-Label liegen als Download bereit.

Wie funktionieren Projektangebote (RFQ) für ganze Anlagen?

Der Installateur stellt die komplette Auslegung, etwa Wärmepumpe plus Speicher plus Pumpengruppe plus Montagematerial, als Anfrage zusammen und schickt sie an seinen Ansprechpartner. Ihr Innendienst prüft die Konfiguration, ergänzt Projektkonditionen und sendet ein verbindliches Angebot zurück, alles im selben System und mit vollständiger Historie.

Bekommt jeder Installateur seine eigenen Preise?

Ja. Jeder angemeldete Kunde sieht seine ausgehandelten Konditionen, Staffelpreise, sein Zahlungsziel und sein Kreditlimit. Was auf dem Bildschirm steht, entspricht der späteren Rechnung, ohne dass Ihr Team für jede Anfrage ein Angebot von Hand erstellen muss.

An welche ERP-Systeme lässt sich Selldi anbinden?

Selldi bindet sich per API an jedes ERP an, darunter SAP, Microsoft Dynamics und NetSuite. Bestände, Preise, Kundenstammdaten und Belege bleiben im ERP, die Plattform ist die Verkaufsschicht davor und kein zweites, konkurrierendes System.

Kann ich gleichzeitig an Fachbetriebe und an Endkunden verkaufen?

Ja. Der B2B-Shop bedient Installateure mit kundenindividuellen Preisen und Zahlungszielen, der B2C-Shop bedient Endkunden, etwa für Ersatzteile oder Wartungssets. Beide greifen auf denselben Bestand und dieselben Produktdaten zu, gepflegt in einer Oberfläche.