B2B-Plattform für den Werkzeug-Großhandel: Wenn die Werkstatt um sechs Uhr nachbestellt
Selldi ist eine All-in-one-Plattform für den Werkzeug-Großhandel: ein B2B-Shop mit kundenindividuellen Preisen, Zahlungszielen und Schnell-Bestelllisten, ein B2C-Shop für Heimwerker, ein Außendienst-CRM, zentrale Kanalsteuerung inklusive Marktplätzen sowie ein AI Email Reader, der Bestellungen aus E-Mail, PDF und Excel direkt ins ERP überträgt. Herstellernummern, EAN, Varianten, Zubehör und wiederkehrende Bestellungen von Verbrauchsmaterial sind dabei von Anfang an mitgedacht, das ERP wird per API angebunden.
Es ist kurz vor sechs Uhr morgens. In einer Kfz-Werkstatt am Stadtrand steht der erste Wagen bereits auf der Hebebühne, doch die Kiste mit den Schleifscheiben ist leer, die Metallbohrer sind bis auf zwei Reststücke aufgebraucht, und das letzte Paket Sägeblätter reicht vielleicht noch bis mittags. Der Meister greift nicht zum Telefon, sondern öffnet auf dem Tablet die Bestellliste seines Werkzeug-Großhändlers, tippt bei sechs Positionen die Mengen ein und schickt die Bestellung ab, bevor der Kaffee durchgelaufen ist. Genau in diesem Moment entscheidet sich, ob ein Großhandel modern arbeitet oder nicht.
Werkzeuge und Elektrowerkzeuge sind ein anspruchsvolles Sortiment. Ein einzelner Akkuschrauber existiert in fünf Ausführungen, das passende Zubehör füllt eine eigene Seite, und die Kundschaft kennt die Artikel oft nur über die Herstellernummer oder den Barcode auf der alten Verpackung. Wer hier mit einem Katalog arbeitet, der wie ein gewöhnlicher Verkaufskanal für Endkunden gebaut ist, verliert an jeder Bestellung Zeit. Selldi ist als All-in-one-Plattform für genau diesen Großhandel gedacht, nicht als Nebenprodukt eines Ladengeschäfts.
Der Katalog muss die Sprache des Handwerks sprechen
Ein Handwerksbetrieb sucht nicht nach dem schönen Produktnamen, sondern nach der Nummer, die auf dem leeren Karton steht. In Selldi finden Ihre Kunden Artikel über die Herstellernummer, die EAN und Ihre eigene Bestellnummer, ohne sich durch verschachtelte Kategorien klicken zu müssen. Varianten und Zubehör hängen dort, wo sie hingehören: am Grundartikel.
- Suche nach Herstellernummer, EAN und interner Artikelnummer, auch bei unvollständiger Eingabe.
- Varianten wie Spannungsklasse, Akkuplattform oder Schaftdurchmesser sauber unter einem Produkt gebündelt.
- Zubehör und Verbrauchsmaterial direkt am Werkzeug verlinkt, damit die passende Schleifscheibe nicht vergessen wird.
- Datenblätter, Bilder und technische Merkmale an einer Stelle, statt verstreut in einem separaten PDF-Ordner.
Jeder Betrieb sieht seinen Preis
Im Großhandel gibt es selten einen Preis für alle. Der große Fuhrpark-Kunde bekommt andere Konditionen als der Ein-Mann-Betrieb, und beide sollen sofort ihren gültigen Nettopreis sehen, ohne nachzufragen. Selldi hinterlegt Preise pro Handwerksbetrieb oder Kundengruppe, samt Staffelungen und Zahlungszielen. Wer auf Rechnung mit dreißig Tagen kauft, sieht sein Kreditlimit und den offenen Saldo im eigenen Konto, ohne dass Ihr Innendienst jede Anfrage einzeln beantworten muss.
Verbrauchsmaterial, das sich fast von selbst nachbestellt
Der eigentliche Umsatz im Werkzeug-Großhandel steckt oft nicht in der großen Maschine, sondern im Nachschub: Sägeblätter, Bohrer, Schleifmittel, Trennscheiben, Befestigungsmaterial. Dieses Geschäft lebt von der Wiederholung. Selldi macht die Wiederholung einfach, statt sie jedes Mal neu zu erfinden.
- Persönliche Bestelllisten, aus denen der Kunde seine Standardartikel mit wenigen Klicks wieder abruft.
- Wiederkehrende Bestellungen für Verbrauchsmaterial, das in festen Intervallen ohnehin gebraucht wird.
- Schnellerfassung über Artikelnummer oder Barcode-Scan mit dem Smartphone, direkt an der Werkbank.
- Angebotsanfragen (RFQ) für größere Projekte, bei denen erst ein individueller Preis verhandelt wird.
Garantie, Seriennummern und der Fall, wenn etwas kaputtgeht
Elektrowerkzeuge fallen aus, und dann zählt, wie schnell der Fall bearbeitet wird. Über den erfassten Barcode und die Seriennummer weiß die Plattform, welches Gerät wann an welchen Betrieb geliefert wurde. Der Kunde findet seine Kaufhistorie samt Garantiezeitraum im eigenen Konto, Ihr Team sieht dieselben Daten im CRM und im ERP. Eine Reklamation beginnt damit nicht mehr bei der Suche nach der alten Rechnung, sondern bei der Lösung.
Der Außendienst und der Shop sehen denselben Kunden
Werkzeug wird oft noch so verkauft, wie es sich für die Branche gehört: Der Außendienstmitarbeiter fährt zum Betrieb, zeigt die neue Akkuserie, nimmt die erste Bestellung persönlich auf. In vielen Häusern läuft dieser Kontakt getrennt vom Shop, und dann weiß die eine Hand nicht, was die andere tut. Bei Selldi teilen sich CRM und Shop dieselbe Kundenbasis. Ihr Außendienst sieht im CRM, welche Betriebe er betreut, welche Artikel sie zuletzt bestellt haben und wo ein Gespräch ansteht. Bestellt der Kunde anschließend online nach, taucht das im selben Verlauf auf. So bleibt der persönliche Kontakt erhalten, ohne die digitale Bestellung auszubremsen, und niemand ruft einen Betrieb an, der eben erst im Shop nachgeordert hat.
Ein Lager, mehrere Kanäle - auch B2C und Marktplätze
Viele Werkzeug-Händler verkaufen längst nicht mehr nur an Betriebe. Der Heimwerker, der am Wochenende eine Stichsäge braucht, ist ein eigener Markt mit eigenen Regeln: Bruttopreise, Endkundenversand, einfache Bezahlung. Selldi bildet den B2C-Verkauf für Heimwerker parallel zum B2B-Geschäft ab, auf demselben Lagerbestand und denselben Stammdaten. Über CENTER steuern Sie zusätzliche Kanäle bis hin zu Marktplätzen zentral, statt jeden Bestand einzeln zu pflegen. Und weil das Handwerk an keiner Grenze haltmacht, ist die Plattform mehrsprachig und multi-currency angelegt, sodass grenzüberschreitender Verkauf innerhalb der EU kein Sonderfall bleibt.
Bestellungen kommen per E-Mail - und landen trotzdem im ERP
Auch der modernste Shop ändert nichts daran, dass ein Teil der Kundschaft weiter per E-Mail bestellt, mit einer Excel-Liste im Anhang oder einem abfotografierten Bestellzettel als PDF. Der AI Email Reader von Selldi liest diese Bestellungen aus E-Mail, PDF und Excel, ordnet die Positionen Ihren Artikeln zu und legt sie zur Prüfung an, bevor sie ins ERP wandern. Angebunden wird jedes ERP per API, ob SAP, Microsoft Dynamics oder NetSuite. Ihr Innendienst tippt keine Bestellungen mehr ab, sondern kontrolliert sie, und der Tippfehler bei der Herstellernummer, der sonst zwei Wochen später als Fehllieferung zurückkommt, entsteht gar nicht erst. Bestände, Preise und Kundendaten bleiben zwischen Shop, CRM und ERP in einer einzigen Wahrheit, statt in drei Systemen nebeneinander zu leben.
Wann Selldi nicht passt
Ehrlich bleiben gehört dazu. Wenn Sie ausschließlich an eine Handvoll Stammkunden verkaufen, die seit Jahren dieselben zehn Artikel per Anruf ordern, dann löst eine Plattform ein Problem, das Sie vielleicht gar nicht haben. Wer noch keine strukturierten Artikeldaten mit Herstellernummern, EAN und Varianten pflegt, sollte zuerst diese Grundlage schaffen, denn eine Plattform macht ungeordnete Daten sichtbar, nicht besser. Und wenn Ihr Sortiment sehr klein und statisch ist, genügt womöglich ein schlanker Katalog. Selldi entfaltet seinen Nutzen dort, wo viele Betriebe, viele Varianten und regelmäßiger Nachschub aufeinandertreffen.
Der Werkzeug-Großhandel gewinnt nicht mit dem größten Regal, sondern mit dem kürzesten Weg zwischen leerer Kiste und nächster Lieferung. Eine Plattform, die Herstellernummern versteht, jedem Betrieb seinen Preis zeigt und den Nachschub zur Routine macht, gibt Ihrem Team die Zeit zurück, die heute im Abtippen von Bestellungen verschwindet. Am besten sehen Sie das an Ihren eigenen Artikeln: In einer Demo lässt sich mit echten Materialproben durchspielen, wie die Werkstatt um sechs Uhr morgens bestellt.
Häufige Fragen
Können Kunden Artikel über die Herstellernummer und EAN suchen?
Ja. Die Suche in Selldi greift auf Herstellernummer, EAN und Ihre interne Artikelnummer zu, auch bei unvollständiger oder ungenauer Eingabe. Zusätzlich lässt sich der Barcode mit dem Smartphone scannen, sodass ein Handwerksbetrieb den passenden Artikel direkt an der Werkbank findet.
Wie funktionieren wiederkehrende Bestellungen von Verbrauchsmaterial?
Kunden legen persönliche Bestelllisten für ihre Standardartikel an und rufen diese mit wenigen Klicks wieder ab. Für Nachschub in festen Intervallen lassen sich wiederkehrende Bestellungen einrichten, sodass Sägeblätter, Bohrer oder Schleifmittel nicht jedes Mal neu zusammengesucht werden müssen.
Sieht jeder Betrieb seinen eigenen Preis?
Ja. Preise werden pro Handwerksbetrieb oder Kundengruppe hinterlegt, inklusive Staffelungen, Zahlungszielen und Kreditlimits. Jeder Kunde sieht nach der Anmeldung sofort seinen gültigen Nettopreis, ohne beim Innendienst nachfragen zu müssen.
Lässt sich Selldi an unser ERP anbinden?
Ja, jedes ERP wird per API angebunden, zum Beispiel SAP, Microsoft Dynamics oder NetSuite. Bestellungen, Bestände und Stammdaten fließen zwischen Plattform und ERP, und der AI Email Reader überträgt sogar Bestellungen aus E-Mail, PDF und Excel dorthin.
Kann ich neben dem B2B-Geschäft auch an Heimwerker verkaufen?
Ja. Selldi bildet parallel einen B2C-Verkauf für Heimwerker ab, auf demselben Lagerbestand. Über CENTER lassen sich weitere Kanäle bis hin zu Marktplätzen zentral steuern, und die mehrsprachige, multi-currency-fähige Plattform unterstützt auch den grenzüberschreitenden Verkauf innerhalb der EU.